Von Bayern nach Brasilien


Einmal im Leben muss frau etwas Verrücktes tun. Also habe ich 2004 kurz vor meinem 40. Geburtstag meine Arbeit als Journalistin beim Süddeutschen Verlag aufgegeben, den Rucksack gepackt und mich auf den Weg von Bayern nach Brasilien gemacht.


Dort lebe ich im Süden des Landes, etwa zwei Kilometer Luftlinie zu einer der schönsten Meeresbuchten Amerikas entfernt und mitten im Wald, dem Atlantischen Regenwald, der Mata Atlântica. 

Vieles hat meine neue Heimat mit meiner alten Heimat gemein und doch sind sie grundauf verschieden. Geboren und aufgewachsen bin ich an der Grenze zu Österreich, in den Bergen, im Landkreis Rosenheim. Jetzt lebe ich in der Nähe der "Serra do Mar", dem Küstengebirge Paranás. Etliche Bräuche Brasiliens erinnern mich an die von Oberbayern. Statt Mariä Lichtmeß wird hier beispielsweise die Yemanja am 2. Februar gewürdigt, die in Brasilien mit der heiligen Maria verwurzelt ist, und das Johannisfest wird hier zum Festa Junina.

Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten faszinieren mich noch immer. Seit 2008 stehen jedoch meine Erlebnisse mit, im und um den Atlantischen Regenwald im Vordergrund. Mitten in diesem einzigartigen tropischen Wald, der bisher leider wenig bekannt ist, lebe ich seit 2008, auf einem kleinen Hof, den wir langsam aufbauen. Mehr über unser "Sítio Verde", wie wir unseren Hof genannt haben, findet ihr unter: Unser Lebensraum - "Sítio Verde"

Beruflich berichte ich für verschiedene Portale, wie das www.brasilienportal.ch und latina-press.com/

Ausgebildet bin ich als Landschaftsplanerin und Fachzeitschriftenredakteurin.





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