Donnerstag, Januar 29, 2015

Grünschnabeliger Tukan-Bande zu Besuch

Foto von Rudimar Cipriani*  

Heute Mittag ist Besuch gekommen.

Lauthals hat er sich angekündigt.

Kna, Kna, Kna.

Keiner krächzt so gnadenlos knarrend wie der Tukan.

Drei haben die Umbauva neben dem Schuppen besetzt.

Kna, Kna, Kna, haben sie ihren Kollegen auf einem anderen Baum zugekrächzt.

Kna, Kna, Kna, haben die anderen vom Baum neben dem Brunnen geantwortet.

Kna, Kna, Kna ging es ein paar Minuten lang, bevor sie weitergezogen sind, den Wald am Hügel hinauf, um dort nach weiteren Samen und Früchten zu suchen, die es jetzt im Sommer zu Hauf gibt.


Ramphastos dicolorus heißt der grünschnabelige Tukan im Wissenschaftschargon. Er lebt mit uns in der Mata Atlântica, dem atlantischen Regenwald und stört sich nur wenig an unserer Gesellschaft. Die Umbauvas liebt er indes. Gagelige Bäume mit nur wenigen gefiederten Blättern und dürren Ästen, die noch dazu leicht brechen. Zumindest aber besuchen die Tukane unsere Umbauva, die neben dem Schuppen steht, immer wieder. Auf den höchsten Ästen sitzen sie dann, tun sich an den Früchten gütlich oder halten nur Ausschau nach anderen Artgenossen und leckeren Früchten.

*Foto: ausgeliehen bei der Enziklopädie Wikiaves (http://www.wikiaves.com.br/138700&t=s&s=10734&p=1#.VMqPaO5KO4s.blogger)

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