Sonntag, April 20, 2008

Bienenweide

Eine kleine Bienenweide mit einem zarten Duft, der an die Hundsrose erinnert.

Sie wächst auf offenem, auch humusarmen Boden und auch am Rande unseres Grundstückes. Sieht aus wie eine Mischung aus Zaubernuss (was die Blütenform betrifft), Wasserdost (Blütenfarbe und Wachstum) und Weide. Die Stengel sind etwas verholzt, es ist aber eben kein Strauch, sondern eine Staude. Die Blätter sind weidenförmig und gegenständig. Was müsst ihr noch zum Bestimmen wissen?

Schade, dass ich immer noch kein Bestimmungsbuch für all die tollen Pflanzen hier habe. Das wird eine der nächsten Anschaffungen sein, damit ich die Regentage besser ausfüllen kann.

Heute morgen hat es so geschüttet, dass wir wieder nicht zum Grundstück gefahren sind. Mist. Wie sich das alles verzögert. So wie es aussieht, wird es auch morgen nicht besser sein. Morgen ist hier noch Feiertag, da hätten wir noch Chancen unsere Nachbarn anzutreffen, die ja jedesmal aus Curitiba anreisen müssen.

Gestern war noch "Tag der nativen Völker", der Indios. Es wurden tatsächlich ein paar Kleinstbeiträge gezeigt: brav angezogene Kinder, die im Reigen tanzten und sangen. Es hat mich ein wenig an die Aufführungen der bayerischen Heimatvereine erinnert. (Meine Nichten und Neffen mögen mir den Hinweis verzeihen...). Dabei gibt es auch sehr gut gemachte Beiträge über die verschiedenen Völker der brasilianischen Indios. Immerhin sind es noch über 400.000 Menschen. Vielleicht auch mehr, die meisten sind nicht registriert. Ihre Kultur ist so vielgestaltig, wie es ihre Sprachen sind. Über 170 verschiedene Sprachen der brasilianischen Indios soll es noch geben.

1 Kommentar:

kvinna hat gesagt…

Guck' doch da bei dir mal nach Informationen über Friedrich Sello, in Belo Horizonte soll sogar eine Haltestelle nach ihm benannt sein: Frederico Sellow, interessanter Botaniker. Ohne Bestimmungsbuch kommst du wahrscheinlich nicht weiter bei deiner Bienenweide.