Donnerstag, Mai 04, 2006

Südbrasilianisches Strandleben

Wenn das Meer Plankton zu Schaum schlägt, werden daraus Kunstberge. Wäre eine schöne Vorlage für ein Kirchenfenster. Bin ganz begeistert von den bunten Schaummosaiken am Strand. Habe schon eine Bildersammlung von ihnen angelegt. Als ich einige der Bilder später auf dem PC-Bildschirm anschaute, merkte ich, dass ich mich mit ihnen tausendfach verewigt habe, weil ich mich in jeder der bunten Blasen wiederspiegle. Nur gut, dass ich mit meinen tollen Verrenkungen nicht so leicht zu erkennen bin. Es ist nämlich gar nicht so einfach, die bunten Blasen auch bunt abzubilden und gleichzeitig keinen Schatten auf den Schaum zu werfen. Also habe ich mich gebogen, gerenkt und gestreckt, bis ich endlich die richtige Stellung traf. Sah bestimmt toll aus. Nach mir hat ein alter Mann dann ganz interessiert in den Schaum geschaut, um zu sehen, was ich da fotografiert habe. Denkt jetzt wahrscheinlich: "Die spinnen, die Touris..."


So schön im Tod. Für ein sterbenskrankes Kind hatte Elisabeth Kübler-Ross den Tod als Übergang von der Raupe, zum Kokon und schliesslich zum Schmetterling beschrieben. Ein sehr schönes Gleichnis, wie ich finde...

Jonathan, Juhu, Jonathan, wo steckst du?


Strandläufer



"Estrela do mar", Sterne des Meeres...

Kommentare:

Sam hat gesagt…

Sooo schöne Bilder!
Danke!
Sam

Ursel hat gesagt…

Ja, wollte ich auch grad sagen !!

Ursel

Corriendo Mundo hat gesagt…

Siiii !!! Y un cangrejo así bonito con los colores de Ochún! Labbatú y su cuervo Jonathan